Betriebsrat wählen - Team IG Metall stark machen

Am 1. März starten die Betriebsratswahlen 2026. Mit Betriebsrat ist der Arbeitsplatz sicherer, besser und gesünder. Betriebsräte mit Beratung, Betreuung und Bildung der IG Metall erreichen mehr. Deshalb: Geht wählen. Macht unser „Team IG Metall“ stark.

Von März bis Mai 2026 sind wieder Betriebsratswahlen. Wählen dürfen alle Beschäftigten im Betrieb – und zwar unabhängig von ihrer Nationalität. Über ihre Betriebsräte bestimmen Beschäftigte in ihrem Unternehmen mit. Der Betriebsrat hat Mitbestimmungsrechte etwa bei Gesundheit, Weiterbildung und Versetzungen, muss bei Kündigungen gehört werden.

Betriebsräte sind aktuell wichtiger denn je: Viele Betriebe sind in der Krise, bauen Arbeitsplätze ab, verlagern oder schließen. Mit Betriebsrat sind die Arbeitsplätze deutlich sicherer, es gibt weniger Kündigungen, fairere Regelungen zum Ausscheiden und höhere Abfindungen. Ohne Betriebsrat gibt es nicht einmal einen Sozialplan.

Allerdings: Der Betriebsrat darf nicht zum Streik aufrufen, um in Verhandlungen Druck aufzubauen.

Stärker im Team IG Metall

Mit der IG Metall im Rücken – im Team IG Metall – sind Beschäftigte und ihre Betriebsräte stärker! Die IG Metall bietet Betriebsräten Bildung und Betreuung durch Experten in 145 Geschäftsstellen und 7 Bildungszentren. Jedes Jahr nehmen rund 25 000 Betriebsräte an Seminaren der IG Metall teil, um sich für ihre Arbeit zu qualifizieren, etwa in Sachen Arbeitsrecht und Wirtschaft.

Mit der IG Metall können organsierte Beschäftigte Tarifverträge durchsetzen, notfalls auch durch Streiks. In Betrieben mit Betriebsrat und einer Gewerkschaft mit Tarifverträgen gibt es 14,2 Prozent mehr Geld, sagt sogar das von den Arbeitgeberverbänden finanzierte Institut der deutschen Wirtschaft (iw). Dazu gehören auch Zukunfts-, Transformations-, Beschäftigungssicherungs- und Sozialtarifverträge, worüber die Beschäftigten mit der IG Metall etwa Investitionen, Mitbestimmung der Beschäftigten, der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen und deutlich höhere Abfindungen bei Abbau durchsetzen können.

Und oft gelingt es Beschäftigten, ihren Betriebsräten und der IG Metall, Personalabbau und Schließungen zu verhindern.

Arbeitsplätze und Zukunft bei Brose gesichert

Der 70 Jahre alte Standort des Autozulieferers Brose in Würzburg sollte geschlossen werden, 1400 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren. Doch der Betriebsrat organisierte gemeinsam mit der IG Metall Widerstand. Sie demonstrierten, sammelten Unterschriften, machten Druck über die Medien. Und der Betriebsrat zeigte Lösungen auf, wie der Standort noch wirtschaftlicher werden kann.