Stahldemo vor Wirtschaftsministerium - Beschäftigte machen Druck in Berlin

„Energiepreise runter! Industrie stärken! Kein Platz für Dumpingstahl!“ Diese Forderungen trugen über 1700 Stahlarbeiterinnen und Stahlarbeiter nach Berlin. Welche Schritte die Politik nun gehen muss, verdeutlichten sie vor dem Brandenburger Tor und dem Bundeswirtschaftsministerium.

Über 1700 Stahlarbeiterinnen und Stahlarbeiter sind nach Berlin gekommen, um für die Zukunft ihrer Industrie und ihrer Jobs zu kämpfen. Viele Stunden Busfahrt haben sie bereits hinter sich, starteten mitten in der Nacht aus mehr als 40 verschiedenen Stahlbetrieben in ganz Deutschland und sammeln sich jetzt vor dem Brandenburger Tor. Unzählige IG Metall-Fahnen, -Kappen und -Schals tauchen den Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in ein kräftiges Rot. Touristen bleiben erstaunt stehen, machen Fotos. Journalistinnen filmen die Aktion und führen Interviews. Die Demonstranten rollen Transparente und Fahnen aus. Darauf steht Slogans wie: „Es ist 5 vor 12“ und „grüne Zukunft in Gefahr“ und „Rahmenbedingungen jetzt!“. Unzählige halten Schilder hoch auf denen steht „Unser Stahl, Deutschlands Stärke“ und „Schützt, was uns erfolgreich macht“.